Vogel Fahrsimulator

Wir haben lange darüber nach gedacht, wie wir Eure Ausbildung noch interessanter, effektiver und damit auch kostengünstiger für Euch gestalten können. Das Resultat unserer Überlegungen könnt Ihr hier sehen und in unserer Fahrschule ausprobieren. Ein Fahrsimulator der neuesten Generation.
Der Simulator ermöglicht Euch ein äußerst realitätsnahes Praxistraining. Die Perspektive im Sportsitz ist wie die des Fahrers in einem Auto. Dank der drei großen Monitore habt Ihr ein breites Blickfeld und könnt auch den Querverkehr gut einsehen. Über den Spiegel im Sichtfeld wisst Ihr, was hinter und neben Euch passiert. Dazu kommt noch ein Force-Feedback-Lenkrad, das Fahrbahnunebenheiten überträgt sowie ein hochwertiger Schaltknauf und die aus dem Auto bekannte Pedalerie.
Die Software leitet Euch mit steigendem Schwierigkeitsgrad an - vom Anfahren und Lenken bis hin zu schwierigen Situationen beim Abbiegen und in der Vorfahrt mit verschiedenen Verkehrsteilnehmern. Der Ablauf ist unterteilt in 6 Lerneinheiten zu je 45 min ( jeweils zwei zu den Grundfertigkeiten, zum Abbiegen und zur Vorfahrt). Dabei wird es aber nicht bleiben. Weitere Trainingseinheiten sind in Vorbereitung. Geplant sind Lektionen mit den Inhalten: Überholen, Gefahrenerkennung und Prüfungsvorbereitung.
Also - worauf noch länger warten - steigt ein und lernt ihn selber kennen.

Artikel aus der TLZ vom 29.11.2014

Jena. Auf den ersten Blick gleicht es einem Ausstellungsstück auf einer Computerspielmesse. Drei Computerbildschirme schließen sich einem originalgetreuen Fahrerinnenraum inklusive Lenkrad, Schaltung und Pedalen an. Der Sitz ist verstellbar, bequem und sportlich, die äußeren Bildschirme zeigen die Seitenspiegel an. Die Fahrschule Kutscher ist die erste in Jena und Umgebung, die ihren Schülern seit einer Woche den Simulator anbietet. "Die ersten sechs Fahrstunden können unsere Schüler, wenn sie das wollen, im Simulator verbringen", sagt Fahrschulinhaber Ingo Kutscher. Eine Computerstimme erklärt dem Schüler, welche Funktion jedes einzelne Pedal und die verschiedenen Knöpfe haben. Wie im normalen Praxisunterricht unterhält sich der Fahrlehrer also mit seinem Insassen. Nur, dass der Lehrer in diesem Fall programmiert ist. Wie ein richtiges Auto fängt auch der Simulator zu grummeln an, wenn der Motor gestartet wird. Bevor der Startknopf gedrückt werden kann, muss sich der Fahrer aber natürlich anschnallen - sonst ermahnt der virtuelle Lehrer den Schüler. "Durch eine Kamera und modernste Technik, kann der Simulator auf den Schüler reagieren", sagt Kutscher. Auf "Spiegel, Spiegel, Schulterblick" wird also auch im Simulator nicht verzichtet. Der Simulator bietet verschiedene Fahrten und Programme an. Neben der ersten Gewöhnung an ein Autos hat der Computer auch einen weiteren entscheidenden Vorteil gegenüber der Fahrstunde im Auto, sagt Kutscher: "In der Fahrstunde kann man nicht auf alle Situationen eingehen, die in der Prüfung passieren können. Der Computer kann zum Beispiel einen Polizisten auf der Kreuzung simulieren und gibt dem Schüler Tipps, wie er in dieser Situation umgehen soll." Den klassischen Fahrschulunterricht abschaffen möchte Kutscher nicht. Den Simulator sieht er viel mehr als Ergänzung zugunsten des Schülers und der Umwelt. "Wir denken, dass die Schüler sich entspannter zum ersten Mal in ein richtiges Auto setzen, da sie die Grundkniffe bereits beherrschen. Außerdem sparen wir durch den Simulator Benzin und Abgase", sagt Kutscher. "Das Angebot wird bisher sehr gut angenommen, und auch die Rückmeldungen waren ausschließlich positiv. Die meisten wollen so schnell gar nicht mehr aus dem Simulator aussteigen", sagt Antje Hundertmark von der Fahrschule. In der kommenden Woche werden die ersten Fahrschüler in ein richtiges Auto wechseln. "Dann werden wir sehen, wie viel der Simulator den Schülern schon beigebracht hat", sagt Kutscher. Zehn Euro weniger als eine normale Fahrstunde kostet der Simulator. Im Anschaffungspreis unterschiedet er sich jedoch kaum von einem richtigen Auto. Der Simulator des Verlages Heinrich Vogel kostet circa 20 000 Euro, den Preis eines Kleinwagens.

 

Maximilian Wolf / 29.11.14 / TLZ

Philipp-Sebastian Walther (vorne) probiert den neuen Simulator in der Fahrschule Kutscher aus. Inhaber Ingo Kutscher und Antje Hundertmark helfen dem Fahrschüler bei der Einführung. Foto: Maximilian Wolf

 

 


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